KL-Studie: Aktuell keine Abwasserbelastung der Donau durch Schifffahrt

Aufgrund immer wieder geäußerter Vermutungen, dass die Donauschifffahrt zu einer signifikanten fäkal-mikrobiologischen Belastung führt, wurde ein spezielles Untersuchungsprogramm für die Donau entwickelt. In einer gemeinsamen Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität und der TU-Wien (ICC Water & Health) und des Landes Niederösterreichs wurde dabei die fäkale Belastungssituation untersucht.

Als wesentliches Ergebnis sagt die Studie aus, dass im Untersuchungszeitraum keine Hinweise auf Einflüsse der Schifffahrt auf die Wasserqualität der Donau gefunden werden konnten. Gereinigtes Abwasser aus kommunalen Kläranlagen stellte für diese Periode den Haupteinflussfaktor für die regionale fäkal-mikrobiologische Grundbelastung der niederösterreichischen Donau dar, der durch ansteigende Durchflüsse der Zubringer und Niederschläge verstärkt wurde.

Gleichzeitig konnte jedoch auch gezeigt werden, dass die Schifffahrt ein hohes Verschmutzungspotential besitzt, falls keine ordnungsgemäßen Abwasserbehandlungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Der Kurzbericht des Landes NÖ zum Download (PDF)